Bericht des Aufsichtsrats

Foto: Dr. Simone Bagel-Trah, Vorsitzender des Vorstands
Dr. Simone Bagel-Trah
Vorsitzende des Gesellschafterausschusses und des Aufsichtsrats.
Liebe Aktionäre und Freunde des Unternehmens

nach einem wirtschaftlich schwierigen Vorjahr war 2010 für uns ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr. Im Umfeld einer sich spürbar von der Finanzkrise erholenden Weltwirtschaft haben alle unsere Unternehmensbereiche hervorragende Umsatz- und Ergebnisbeiträge erwirtschaftet. Dies gilt nicht nur für unsere beiden Konsumgütergeschäfte Wasch-/Reinigungsmittel sowie Kosmetik/Körperpflege, sondern auch für unseren Unternehmensbereich Adhesive Technologies, der ein deutliches Wachstum bei steigender Profitabilität erzielen konnte.

Für diese herausragenden Ergebnisse bedanke ich mich herzlich im Namen des Aufsichtsrats bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Henkel für ihren engagierten Einsatz. Mein Dank gilt auch den Mitgliedern des Vorstands und unseren Betriebsräten für ihre konstruktive und effiziente Zusammenarbeit.

Mein besonderer Dank gilt auch Ihnen, unseren Aktionären, dafür, dass Sie auch im vergangenen Geschäftsjahr unserem Unternehmen, seinem Management und seinen Mitarbeitern sowie unseren Produkten Ihr Vertrauen geschenkt haben.

Kontinuierlicher Dialog mit dem Vorstand

Als Aufsichtsrat haben wir die uns nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben auch im Geschäftsjahr 2010 sorgfältig wahrgenommen.

Wir haben den Vorstand bei seiner Geschäftsführung regelmäßig überwacht und ihn bei der strategischen Weiterentwicklung des Unternehmens sowie bei wesentlichen Entscheidungen beratend begleitet.

Während des gesamten Geschäftsjahres standen der Vorstand und der Aufsichtsrat in einem intensiven und vertrauensvollen Austausch. Der Vorstand ist seinen Informationspflichten vollständig und zeitnah nachgekommen und hat uns regelmäßig und ausführlich in schriftlicher und mündlicher Form über die wesentlichen Belange des Unternehmens und seiner Konzerngesellschaften unterrichtet. Er erläuterte insbesondere die Geschäftslage und -entwicklung, die Geschäftspolitik, die Rentabilität, die kurz- und langfristige Unternehmens-, Finanz- und Personalplanung sowie Investitionen und organisatorische Maßnahmen.

Im Rahmen der quartalsmäßigen Berichterstattung wurden jeweils Umsatz und Ergebnis für den Henkel-Konzern insgesamt und in den Gliederungen nach Unternehmensbereichen und Regionen dargestellt. Auch außerhalb von Aufsichtsratssitzungen stand ich als Vorsitzende in einem regelmäßigen Informationsaustausch mit dem Vorsitzenden des Vorstands; hierdurch war sichergestellt, dass der Aufsichtsrat stets über die aktuelle Geschäftsentwicklung und die wesentlichen Geschäftsvorfälle informiert war.

Schwerpunktthemen in Aufsichtsratssitzungen

Im Geschäftsjahr 2010 trat der Aufsichtsrat zu insgesamt vier Sitzungen zusammen. In diesen Sitzungen haben wir die Berichte des Vorstands ausführlich besprochen und mit ihm die Entwicklung des Unternehmens sowie strategische Fragestellungen diskutiert.

In allen unseren Sitzungen haben wir uns mit den gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der Geschäftsentwicklung von Henkel befasst.

Themenschwerpunkt unserer Sitzung am 23. Februar 2010 war der Jahres- und Konzernabschluss 2009 einschließlich des Risikoberichts und des Berichts zur Corporate Governance/Unternehmensführung. Auch haben wir in dieser Sitzung den Geschäftsbericht sowie unsere Beschlussvorschläge an die Hauptversammlung verabschiedet. Ferner befassten wir uns mit Fragen der Organisation unseres Unternehmensbereichs Adhesive Technologies und der kundenorientierten Ausrichtung seiner fünf Geschäftseinheiten.

In der Sitzung am 19. April 2010 haben wir die aktuelle Geschäftsentwicklung sowie die Weiterentwicklung des Vergütungskonzepts für unsere Führungskräfte behandelt.

Ein Themenschwerpunkt unserer Sitzung am 5. Oktober 2010 war der Bereich Einkauf. So haben wir uns ausführlich mit der globalen Steuerung unseres weltweiten Einkaufs befasst, besonders mit der Sicherstellung der Versorgungskontinuität und Optimierung der Wertschöpfungskette sowie der Preisentwicklungen der Rohstoffe. Erörtert haben wir zudem unsere Forschungs- und Entwicklungsstrategie. Hierzu gehörten auch die auf geschäftsbereichsübergreifende Kooperationen abzielende F&E-Organisation sowie Fragen, wie externe Ressourcen eingebunden werden und weltweit verfügbares Know-how optimal genutzt wird.

Mit der Bilanz- und Finanzplanung einschließlich der Gewinn- und Verlustrechnung sowie den Planungen unserer Unternehmensbereiche haben wir uns intensiv in unserer Sitzung am 14. Dezember 2010 befasst. Auch haben wir uns anhand eines von einem externen Berater gehaltenen Vortrags eingehend mit den rechtlichen Grundlagen der Aufsichtsratstätigkeit unter besonderer Berücksichtigung der jüngeren Entwicklungen beschäftigt.

Die Präsenz bei den Aufsichtsratssitzungen lag im Berichtsjahr bei durchschnittlich 92 Prozent. Kein Aufsichtsratsmitglied hat an weniger als der Hälfte der Sitzungen teilgenommen. Interessenkonflikte von Vorstands- oder Aufsichtsratsmitgliedern, die dem Aufsichtsrat gegenüber offenzulegen sind und über deren Behandlung die Hauptversammlung zu informieren ist, sind nicht aufgetreten.

Tätigkeit der Ausschüsse

Zur effizienten Wahrnehmung der uns nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben gibt es zwei Ausschüsse: einen Prüfungsausschuss, dem je drei Anteilseigner- und Arbeitnehmervertreter angehören, sowie einen Nominierungsausschuss, der sich aus drei Anteilseignervertretern zusammensetzt. Die Zusammensetzung der Ausschüsse können Sie der Aufstellung aus dem Kapitel Gremien entnehmen.

Der Prüfungsausschuss, dem insbesondere die Vorbereitung der Verhandlungen und Beschlussfassungen des Aufsichtsrats sowie die Billigung des Jahres- und Konzernabschlusses obliegen, trat im Berichtsjahr zu vier Sitzungen zusammen. Über die Inhalte und Ergebnisse der Ausschuss-Sitzungen hat der Vorsitzende des Ausschusses das Plenum jeweils zeitnah und umfassend unterrichtet.

Schwerpunktmäßig haben wir uns in allen Sitzungen mit dem Jahres- und Konzernabschluss sowie den Zwischenfinanzberichten befasst und diese mit dem Vorstand erörtert. An den Sitzungen, in denen wir den Halbjahresfinanzbericht sowie den Bericht zum dritten Quartal ausführlich erörtert und gebilligt haben, nahm auch der Abschlussprüfer teil. Er berichtete über die Ergebnisse der jeweiligen prüferischen Durchsicht sowie über alle für die Arbeit des Prüfungsausschusses wesentlichen Feststellungen und Vorkommnisse. Es gab keine Beanstandungen.

Vertieft haben wir uns auch mit dem Aufbau und Ablauf des Rechnungslegungsprozesses befasst sowie mit der Wirksamkeit des internen konzernweiten Kontroll- und Risikomanagementsystems und dessen Weiterentwicklung. Zudem nahm der Ausschuss die Statusberichte des Chief Compliance Officers und des Leiters der Internen Revision entgegen und verabschiedete den Prüfungsplan der Internen Revision. Dieser bezieht sich auch auf die Prüfung der Funktionsfähigkeit und Wirksamkeit des internen Kontrollsystems und der Compliance-Organisation.

Nach der Wahl durch die Hauptversammlung 2010 beauftragte der Prüfungsausschuss den Abschlussprüfer mit der Prüfung des Jahres- und Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2010 und legte dabei einen Prüfungsschwerpunkt sowie das Prüfungshonorar fest. Gleichfalls beauftragte der Prüfungsausschuss den Abschlussprüfer mit der prüferischen Durchsicht des Halbjahresfinanzberichts und des Berichts zum dritten Quartal 2010. Der Prüfungsausschuss überzeugte sich auch von der erforderlichen Unabhängigkeit des Abschlussprüfers.

Unter Teilnahme des Abschlussprüfers diskutierte der Prüfungsausschuss in seiner Sitzung am 21. Februar 2011 den Jahres- und Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2010, den entsprechenden Gewinnverwendungsvorschlag sowie den Risikobericht und bereitete die entsprechenden Beschlussfassungen des Aufsichtsrats vor. Gleichfalls sprach er eine Empfehlung an den Aufsichtsrat zu dessen Wahlvorschlag an die Hauptversammlung für den Abschlussprüfer aus. Hierbei wurde erneut eine Erklärung des Abschlussprüfers eingeholt zu seiner Unabhängigkeit unter Darlegung der im Geschäftsjahr 2010 erbrachten sowie der für das Geschäftsjahr 2011 möglicherweise vorgesehenen nicht prüfungsbezogenen Dienstleistungen. Umstände, die eine Befangenheit des Abschlussprüfers vermuten lassen, bestanden nicht. An dieser Bilanzsitzung des Prüfungsausschusses nahmen auch andere Mitglieder des Aufsichtsrats als Gäste teil.

Der Prüfungsausschuss beriet im Berichtsjahr jeweils in vollständiger Besetzung.

Der Nominierungsausschuss hat die Beschlussvorschläge des Aufsichtsrats für die in der Hauptversammlung 2010 erfolgten Ergänzungswahlen durch entsprechende Empfehlungen vorbereitet.

Corporate Governance und Entsprechenserklärung

Auch im Jahr 2010 haben wir uns mit Fragen der Corporate Governance und den Neuerungen des Deutschen Corporate Governance Kodex befasst.

So haben wir in unserer Sitzung am 14. Dezember 2010 die Zielsetzung für die Zusammensetzung unseres Aufsichtsrats erörtert. Hierbei haben wir unter Berücksichtigung der unternehmensspezifischen Situation Kriterien für die Neuwahl von Aufsichtsratsmitgliedern festgelegt, auf deren Basis der Nominierungsausschuss dem Gesamt-Aufsichtsrat Kandidaten für seinen Wahlvorschlag an die Hauptversammlung vorschlagen soll. Einzelheiten hierzu sowie zu weiteren Details der Corporate Governance der Gesellschaft können dem Bericht zur Corporate Governance/Unternehmensführung entnommen werden, den wir uns inhaltlich zu eigen machen.

In der Sitzung am 22. Februar 2011 haben wir die gemeinsame Entsprechenserklärung von Vorstand, Gesellschafterausschuss und Aufsichtsrat zum Deutschen Corporate Governance Kodex für 2011 erörtert und verabschiedet. Der vollständige Wortlaut der aktuellen sowie der vorherigen Entsprechenserklärungen ist auf der Internetseite der Gesellschaft eingestellt.

Jahres- und Konzernabschluss, Abschlussprüfung

Der Jahresabschluss der Henkel AG & Co. KGaA und der Lagebericht wurden vom Vorstand nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) aufgestellt, der Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind, und nach den ergänzend gemäß Paragraf 315 a Absatz 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften.

Die von der Hauptversammlung zum Prüfer der Abschlüsse 2010 gewählte KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (KPMG), Berlin, hat den Jahresabschluss 2010 der Henkel AG & Co. KGaA und den Konzernabschluss einschließlich der Lageberichte geprüft unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) aufgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie für den Konzernabschluss unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA). Sie wurden mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.

Nach den Feststellungen der KPMG vermittelt der Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Henkel AG & Co. KGaA. Der Konzernabschluss vermittelt in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns sowie der Zahlungsströme des Geschäftsjahres. Die KPMG bestätigte ferner, dass der vorliegende Konzernabschluss und der Konzernlagebericht den Vorgaben des Paragrafen 315 a Absatz 1 HGB entsprechen.

Jahresabschluss und Lagebericht, Konzernabschluss und Konzernlagebericht sowie die Prüfungsberichte des Abschlussprüfers und der Vorschlag der persönlich haftenden Gesellschafterin für die Verwendung des Bilanzgewinns der Henkel AG & Co. KGaA lagen allen Mitgliedern des Aufsichtsrats rechtzeitig vor. Diese Unterlagen haben wir geprüft und in der Sitzung am 22. Februar 2011 im Beisein des Abschlussprüfers, der über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfungen berichtete, erörtert. Die Berichte des Abschlussprüfers haben wir zustimmend zur Kenntnis genommen. Der Vorsitzende des Prüfungsausschusses unterrichtete uns in der Plenumssitzung ausführlich über die Behandlung des Jahresabschlusses und Konzernabschlusses im Prüfungsausschuss. Nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung durch den Prüfungsausschuss und unserer eigenen Prüfung sind gegen vorgenannte Unterlagen keine Einwendungen zu erheben; die von der persönlich haftenden Gesellschafterin getroffene Einschätzung der Lage von Gesellschaft und Konzern stimmt mit unserer Einschätzung überein. Wir haben den von der persönlich haftenden Gesellschafterin aufgestellten Jahresabschluss und Konzernabschluss sowie die Lageberichte in Übereinstimmung mit den Empfehlungen des Prüfungsausschusses in unserer Sitzung am 22. Februar 2011 gebilligt.

Den Vorschlag der persönlich haftenden Gesellschafterin, den Bilanzgewinn der Henkel AG & Co. KGaA zur Zahlung einer Dividende von 0,70 Euro je Stammaktie und von 0,72 Euro je Vorzugsaktie zu verwenden sowie den Restbetrag in die Gewinnrücklagen einzustellen beziehungsweise – einschließlich des auf die von der Gesellschaft zum Zeitpunkt der Hauptversammlung gehaltenen eigenen Aktien entfallenden Betrags – auf neue Rechnung vorzutragen, haben wir erörtert und gebilligt unter Berücksichtigung der Finanz- und Ertragslage des Unternehmens, der mittelfristigen Finanz- und Investitionsplanung und der Interessen der Aktionäre. Wir halten die vorgeschlagene Dividende für angemessen. Auch haben wir in dieser Sitzung unter Berücksichtigung der Empfehlung des Prüfungsausschusses zur Wahl des Abschlussprüfers unsere Beschlussvorschläge an die Hauptversammlung verabschiedet sowie Schwerpunkte und Kosten der Abschlussprüfung behandelt.

Risikomanagement

Mit Fragen des Risikomanagements hat sich nicht nur der Prüfungsausschuss, sondern auch der gesamte Aufsichtsrat befasst. Der Schwerpunkt lag hierbei auf dem Risikomanagementsystem bei Henkel, wobei wir uns über größere Einzelrisiken berichten ließen; bestandsgefährdende Risiken waren nicht erkennbar. Struktur und Funktion des Risikomanagementsystems wurden auch im Rahmen der Abschlussprüfung von der KPMG geprüft, und zwar ohne Beanstandungen. Auch nach unserer Auffassung entspricht das Risikomanagementsystem den gesetzlichen Anforderungen und ist geeignet, Entwicklungen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, frühzeitig zu erkennen.

Veränderungen im Aufsichtsrat und Vorstand

Infolge des Eintritts in den Ruhestand schieden Herr Fritz Franke zum 31. Dezember 2009 sowie Herr Bernd Hinz zum 31. Juli 2010 aus dem Aufsichtsrat aus. Als ihre Nachfolger sind Herr Mayc Nienhaus zum 1. Januar 2010 sowie Herr Edgar Topsch zum 1. August 2010 neu in den Aufsichtsrat eingetreten. Herr Konstantin von Unger ist mit Wirkung zum Ablauf der Hauptversammlung 2010 aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden. Wir haben den ausgeschiedenen Mitgliedern für ihren engagierten Einsatz im Aufsichtsrat gedankt.

Herr Dr. Kaspar Freiherr von Braun wurde neu in den Aufsichtsrat gewählt. Darüber hinaus wurde Herr Dipl.-Kfm. Johann-Christoph Frey wiedergewählt, der anstelle von Herrn Dipl.-Ing. Albrecht Woeste 2009 in den Aufsichtsrat eingetreten war und dessen Mandat in Übereinstimmung mit den Regelungen des Deutschen Corporate Governance Kodex bis zum Ablauf der ordentlichen Hauptversammlung 2010 befristet war. Wir haben Herrn Frey zum Mitglied des Nominierungsausschusses gewählt.

Herr Thomas Geitner ist mit Wirkung zum 31. Dezember 2010 aus dem Vorstand ausgeschieden. In unserer Sitzung am 14. Dezember haben wir Herrn Geitner für die erfolgreich abgeschlossene Integration der National Starch-Aktivitäten in das Klebstoff-Geschäft von Henkel gedankt; damit wurde ein weltweit hervorragend aufgestellter Marktführer in dieser Industrie geschaffen. Herr Jan-Dirk Auris, der neu in den Vorstand berufen wurde, führt seit dem 1. Januar 2011 den Unternehmensbereich Adhesive Technologies.

In unserer Sitzung am 22. Februar 2011 haben wir Herrn Dr. Friedrich Stara, der zum 1. März 2011 in den Ruhestand tritt, verabschiedet. Wir haben Herrn Dr. Stara, der seit 1976 an für Henkel tätig ist und seit Juli 2005 an den Unternehmensbereich Wasch-/Reinigungsmittel leitet, unseren Dank für seine langjährige und sehr erfolgreiche Tätigkeit ausgesprochen. Besonders hervorzuheben ist hier der Aufbau unserer Geschäfte in Osteuropa, die Herr Dr. Stara als Präsident Henkel Central Eastern Europe von 1998 bis 2005 überaus erfolgreich führte.

Herr Bruno Piacenza ist mit Wirkung zum 1. Januar 2011 neu in den Vorstand eingetreten und wird mit Wirkung zum 1. März 2011 von Herrn Dr. Stara die Führung des Unternehmensbereichs Wasch-/Reinigungsmittel übernehmen.

Wir wünschen Herrn Auris und Herrn Piacenza viel Erfolg für die vor ihnen liegenden verantwortungsvollen Aufgaben.

Düsseldorf, 22. Februar 2011

Für den Aufsichtsrat

Dr. Simone Bagel-Trah
(Vorsitzende)