Vermögenslage

Die Bilanzsumme 2010 stieg gegenüber dem Vorjahr um 1,7 Mrd. Euro auf 17,5 Mrd. Euro. Auf der Aktivseite war der Anstieg der Immateriellen Vermögenswerte im Wesentlichen durch die Währungsumrechnung mit dem stärkeren US-Dollar bedingt. Im leicht gesunkenen Sachanlagevermögen standen den Investitionen in bestehende Geschäfte in Höhe von 240 Mio. Euro Abschreibungen von 342 Mio. Euro und Abgänge mit einem Buchwert von 38 Mio. Euro gegenüber. Gegenläufig wirkte ein positiver Währungskurseffekt von 100 Mio. Euro.

Das kurzfristige Vermögen ist von 4,6 Mrd. Euro auf 5,9 Mrd. Euro gestiegen. Zurückzuführen ist dies neben dem Wechselkurseinfluss auf höhere Vorräte und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, bedingt durch das gestiegene Geschäftsvolumen. Die Sonstigen kurzfristigen finanziellen Vermögenswerte sind durch höhere Marktwerte der Zinsderivate zur Absicherung der langfristigen Finanzschulden gekennzeichnet. Die Flüssigen Mittel erhöhten sich infolge des erneut kräftigen Mittelzuflusses aus der laufenden Geschäftstätigkeit um 405 Mio. Euro auf 1.515 Mio. Euro.

Balkendiagramm: Bilanzstruktur

Das Eigenkapital einschließlich der nicht beherrschenden Anteile stieg auf 7.950 Mio. Euro. Die Veränderungen sind im Einzelnen in der Eigenkapitalveränderungsrechnung dargestellt. Die Eigenkapitalquote ist im Vergleich zum Vorjahr um 4,0 Prozentpunkte auf 45,4 Prozent gestiegen.

Die Langfristigen Verbindlichkeiten sind im Vergleich zum Vorjahr stabil bei 5,1 Mrd. Euro. Der Anstieg der Langfristigen Finanzschulden um 144 Mio. Euro ist hauptsächlich auf die Umrechnung von US-Dollar-Schulden mit dem gestiegenen Wechselkurs zurückzuführen. Bei den Pensionsverpflichtungen nutzten wir den starken operativen Mittelzufluss zu einer deutlichen Dotierung des Vermögens unserer Pensionsfonds. Dies trug zur Reduzierung der Pensionsrückstellung bei.

Balkendiagramm: Nettoverschuldung

Bei den Kurzfristigen Verbindlichkeiten war ein Anstieg von 316 Mio. Euro zu verzeichnen. Dieser ist mit 423 Mio. Euro auf die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen und spiegelt das höhere Einkaufsvolumen entsprechend der positiven Geschäftsentwicklung wider. Gegenläufig wirkte die Rückführung unserer kurzfristigen Finanzschulden um 124 Mio. Euro.

Die Nettoverschuldung1) haben wir im Lauf des Geschäftsjahres weiter verringert. Sie betrug 2.343 Mio. Euro und lag damit um 456 Mio. Euro unter dem Vorjahreswert.

1) Finanzschulden abzüglich der Flüssigen Mittel und abzüglich eines positiven oder zuzüglich eines negativen Marktwerts der Sicherungsgeschäfte für die Finanzschulden, sofern die Finanzschulden selbst ebenfalls einer „Mark to Market“-Bewertung unterliegen.